"Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung."
Antoine des Saint-Exupéry
Die Blickrichtung wechseln – das ist mein Ansatz. Ich suche nicht nach dem Problem, sondern lenke den Blick auf Ressourcen und Lösungskompetenzen, die Sie als Einzelperson oder als Team auszeichnen und voranbringen. Das ist das Herzstück meiner Arbeit als Supervisorin, Coach und Familienberaterin.
Gemeinsam schaffen wir neue Perspektiven – wandeln ein Problem in eine Chance, finden die Stärke in einer vermeintlichen Schwäche. In einem offenen vertrauensvollen Prozess begleite und berate ich Sie und Ihr Team mit all meiner Energie und Lösungskompetenz.
Seit 2016 arbeite ich, zunächst nebenberuflich, selbstständig als Supervisorin, Coach und Familienberaterin. Ich habe eine Vielzahl an Weiterbildungen absolviert, in denen mich stets der systemische Blickwinkel begleitet und geprägt hat.
Welche Erfahrungsschwerpunkte zeichnen mich als Supervisorin aus?
Als Supervisorin berate ich schwerpunktmäßig Einzelpersonen oder Mitarbeiterteams im sozialpädagogischen und seelsorgerischen Bereich – in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Kirchengemeinden und Verbänden.
Meine vielfältige Berufserfahrung reicht von der Jugend- und Schulsozialarbeit, über die stationäre Jugendhilfe, die Erziehungsberatung und Beratung im Bereich der Kindeswohlgefährdung. Weiterhin war ich als Dozentin in der Ausbildung zur Fachkraft für Kindertagesstätten tätig.
Was ist systemisches Arbeiten und warum bin ich ein Fan davon?
Menschen leben in den unterschiedlichsten sozialen Systemen – sei es in der Partnerschaft, in der Familie, im Beruf, mit Freunden, in der Nachbarschaft. Stellen Sie sich dieses „System“ wie ein Mobile vor. Wird ein Teil in Bewegung gebracht, schwingen alle anderen Teile mit. So wird das Gleichgewicht hergestellt. Ähnlich verhält es sich mit unseren sozialen Systemen. Doch Störungen und Probleme im System erzeugen ein Ungleichgewicht. Wird eine Person in Bewegung gebracht, schwingen alle andern (bewusst oder unbewusst) mit.
Die Systemische Beratung sucht nach der Ursache dieses Ungleichgewichts im gesamten System – und hilft dabei, die Balance wiederherzustellen.
Da wir alle permanent Teil eines „ganzen Systems“ sind, ist der systemische Blick für meine Arbeit unverzichtbar. Und da der Fokus bei der Problemlösung auf den Stärken der Klienten liegt, bin ich ein Fan der systemischen Arbeitsweise.
Was inspiriert mich persönlich?
Bewegung.
Vor einigen Jahren bin ich den Jakobsweg gelaufen. Und auch meine erste Alpenüberquerung war ein intensives Erlebnis. Ich bin kein Extremsportler, aber meine Erfahrung ist: „Es bewegt sich etwas, wenn der Körper sich bewegt“.
Wenn ich in Bewegung komme, komme ich ins Tun und ins Spüren. Bis heute unternehme ich lange Spaziergänge, um selbst an neue Perspektiven zu gelangen. Um den Kopf frei zu bekommen. Deshalb ist auch meine Art des Arbeitens von „Bewegung“ inspiriert – wir stellen uns in Situationen oder laufen die Lebenslinie entlang. Und schauen gemeinsam, was sich bewegt.